So unterstützen wir Personen mit Essstörungen und negativem Körperbild

23. Februar 2021

Heute führen wir neue Möglichkeiten ein, wie wir Menschen auf Instagram unterstützen, die ein negatives Körperbild haben oder an einer Essstörung leiden. Unter anderem zeigen wir mehr Ressourcen an, die von Fachleuten geprüft werden, wenn Menschen nach Inhalten zum Thema Essstörungen suchen. Außerdem lassen wir uns bei der Erstellung entsprechender Richtlinien noch stärker von Expert*innen beraten und arbeiten mit Community-Leader*innen zusammen, um ihnen dabei zu helfen, positiven und inspirierenden Content zur Körperwahrnehmung zu erstellen.


Neue von Expert*innen geprüfte Ressourcen

Wir gestatten keine Inhalte, die Selbstverletzung und Essstörungen befürworten oder ermutigen. Inhalte, in denen Personen ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse rund um das Thema Selbstwahrnehmung und Körperakzeptanz schildern, sind jedoch zulässig. Wir wissen, dass solche Geschichten wichtige Diskussionen anstoßen und in der Community viel Unterstützung erfahren, aber bei manchen Nutzer*innen auch negative Emotionen auslösen können. Wenn jemand nach Inhalten zum Thema Selbstverletzung sucht oder solche Inhalte teilt, machen wir potenziell triggernde Bilder deshalb derzeit unkenntlich und verweisen die Nutzer*innen auf hilfreiche Ressourcen. Wir haben jedoch von Fachleuten das Feedback erhalten, dass wir unsere Nutzer*innen besser unterstützen können, wenn wir ihnen spezielle Ressourcen zum Umgang mit Essstörungen oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund führen wir jetzt neue Ressourcen zu Problemen mit der Körperwahrnehmung ein.

Diese neuen Ressourcen beinhalten Kontaktinformationen für lokale Hotlines zu Essstörungen in bestimmten Ländern, wie Beat im Vereinigten Königreich, das National Eating Disorder Information Centre in Kanada und die Butterfly Foundation in Australien. Außerdem umfassen die Ressourcen Ratschläge für die Entwicklung eines positiven Selbstbildes, die in Zusammenarbeit mit der National Eating Disorders Association (NEDA) in den USA entwickelt wurden. Expert*innen zufolge ist eine frühzeitige Intervention sehr hilfreich. Wenn jemand nach Begriffen mit Bezug zu gestörtem Essverhalten sucht, blenden wir deshalb zuerst diese Ressourcen ein, bevor die Suchergebnisse angezeigt werden. Sie werden auch angezeigt, wenn jemand solche Inhalte teilen möchte oder sich aufgrund von geposteten Beiträgen Sorgen um einen*eine Freund*in macht und Hilfe anbieten möchte. In den kommenden Wochen führen wir außerdem die Möglichkeit ein, Freund*innen auf Instagram direkt über diese Ressourcen eine Nachricht zu senden.

How we’re supporting people affected by eating disorders and negative body image by providing resources.
How we’re supporting people affected by eating disorders and negative body image by providing resources.
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Zusammen mit Fachleuten entwickelter Ansatz

Niemand soll sich auf Instagram ausgeschlossen fühlen. Das gilt insbesondere auch für Personen mit Essstörungen oder negativem Körperbild. Wir lassen uns bereits von Expert*innen beraten, wie wir Betroffene unterstützen können. Aber wir können immer noch etwas dazulernen. Deshalb veranstalten wir weltweit Feedback-Sitzungen mit Community-Leader*innen und Fachleuten, um mehr über neu auftretende Themen bezüglich Essstörungen sowie neue Hilfeansätze zu erfahren.

Inspirierender Content von Community-Leader*innen

Wir arbeiten mit der NEDA zusammen, um im dritten Jahr in Folge ein Programm für die National Eating Disorders Awareness Week in den USA zu erstellen. Während dieser Woche teilen Community-Leader*innen wie @mikzazon, @jamesissmiling und @kendramorous Reels, die ein positives Körperbild bestärken, sich gegen Stigmata und schädliche Stereotypen bezüglich Gewicht einsetzen und zeigen, dass jeder Körper es wert ist, geliebt zu werden.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du betroffenen Freund*innen helfen kannst, kannst du dir hier hilfreiche Ressourcen ansehen.

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