Wir machen Instagram sicherer für die jüngsten Mitglieder unserer Community

17. März 2021

Die Sicherheit von jungen Menschen auf Instagram liegt uns sehr am Herzen. Darum möchten wir heute neue Funktionen und Ressourcen vorstellen, mit denen wir den Schutz für unsere jüngsten Community-Mitglieder verstärken möchten. Außerdem geben wir ein Update zu unserem Vorhaben, das Alter unserer Nutzer genauer zu berücksichtigen, um besonders jüngere Menschen besser zu schützen. Für diese wichtige Arbeit sind bei uns eigene Teams zuständig, die sich nur um die Sicherheit von Jugendlichen kümmern. Und wir arbeiten bei der Entwicklung unserer Features eng mit Experten für Jugendschutz zusammen.

Unsere Fortschritte bei der Bestimmung des echten Alters

Um Instagram nutzen zu können, muss man mindestens 13 Jahre alt sein. Daher bitten wir neue Nutzer bereits seit einiger Zeit darum, bei der Registrierung eines Kontos ihr Alter anzugeben. Viele tun das auch wahrheitsgemäß, aber uns ist bewusst, dass gerade junge Menschen manchmal ein falsches Geburtsdatum angeben. Das möchten wir verhindern. Aber das Alter eines Nutzers online zu überprüfen, ist eine komplexe Aufgabe, vor der viele Onlineunternehmen stehen. Um diese Herausforderung zu meistern, entwickeln wir mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen ein neues Verfahren zur Altersverifikation. Damit wollen wir die Sicherheit von Jugendlichen gewährleisten und sicherstellen, dass unsere neuen altersgerechten Funktionen (siehe unten) zum Einsatz kommen.


Keine Direktnachrichten von Erwachsenen an Jugendliche, die diesen nicht folgen

Um Jugendliche vor ungewolltem Kontakt mit Erwachsenen zu schützen, führen wir ein neues Feature ein. Es hindert Erwachsene daran, Personen unter 18 Jahren Nachrichten zu senden, wenn diese sie nicht abonniert haben. Wenn zum Beispiel ein Erwachsener einem Teenager, der ihn nicht abonniert hat, eine Nachricht senden will, wird der Erwachsene darüber benachrichtigt, dass Direct Messaging nicht verfügbar ist. Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz dieser Sicherheitsfunktion ist, dass wir das wahre Alter eines Nutzers vorhersagen können. Das tun wir mithilfe von maschinellem Lernen und dem Alter, das der Nutzer bei der Registrierung angegeben hat. Angesichts der zukünftigen Einführung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen wir jetzt schon auf Funktionen, die die Privatsphäre schützen und die Sicherheit unserer Nutzer gewährleisten, ohne dafür auf die Inhalte von Direct-Nachrichten zugreifen zu müssen.

„Weltweit ist es mittlerweile Standard, dass die meisten Social-Media-Plattformen für ihre Nutzer ein Mindestalter von 13 Jahren vorschreiben. Doch die komplexe Aufgabe der Altersverifikation ist seit Langem eine große Herausforderung für die gesamte Branche. Darum ist es umso besser, dass Instagram innovative Technologien vorantreibt, die die Onlinewelt für jüngere Nutzer sicherer machen. Durch maschinelles Lernen, das potenziell unangemessene Interaktionen meldet, verbesserte Privatsphäre-Funktionen für Jugendliche und Direct Messaging mit Echtzeit-Sicherheitshinweisen für Teenager gibt Instagram jungen Menschen die Tools, mit denen sie ihr eigenes Nutzererlebnis sicher und positiv gestalten können.“

Lucy Thomas, Mitbegründerin und Co-CEO, PROJECT ROCKIT

Instagram feature alerting a recipient of potentially suspicious behaviour from an adult user interacting with them in DMs
Instagram feature alerting a recipient of potentially suspicious behaviour from an adult user interacting with them in DMs
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Sicherheitshinweise für Jugendliche in Direktnachrichten

Zusätzlich zum Unterbinden von Unterhaltungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, die sie nicht abonniert haben, führen wir Sicherheitshinweise ein. Sie sollen Teenager bei Unterhaltungen mit Erwachsenen, mit denen sie vernetzt sind, zur Vorsicht anhalten. Diese Sicherheitshinweise erscheinen immer dann, wenn Erwachsene, die sich auffällig verhalten, junge Nutzer per Direct-Nachricht kontaktieren. Wenn zum Beispiel ein Erwachsener viele Freundschafts- oder Nachrichtenanfragen an Personen unter 18 Jahren sendet, informieren wir die Empfänger innerhalb ihrer Direct-Nachrichten darüber und weisen sie darauf hin, dass sie die Unterhaltung beenden oder den Erwachsenen blockieren, melden oder einschränken können. Wir testen diese Funktion in mehreren Ländern, darunter auch in den USA, und hoffen, sie bald weltweit einführen zu können.

„Es gibt Fälle, wo es völlig gerechtfertigt ist, dass Erwachsene und Jugendliche auf Instagram miteinander interagieren. Aber es ist wichtig, junge Menschen zu schützen, wenn sie ungewollt von Erwachsenen kontaktiert werden. Indem man dafür sorgt, dass die Jugendlichen – nicht die Erwachsenen – den Kontakt herstellen müssen, gibt man ihnen die Möglichkeit, sich selbst zu schützen. Dadurch können sie selbst entscheiden, wer mit ihnen in Kontakt tritt, und sie haben mehr Kontrolle über ihr Erlebnis auf Instagram.“

Larry Magid, CEO, ConnectSafely.org

Instagram feature in app showing how we notify users of potential suspicious accounts, including Restrict, Report & Block
Instagram feature in app showing how we notify users of potential suspicious accounts, including Restrict, Report & Block
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Einschränkungen für Erwachsene beim Suchen und Abonnieren von Jugendlichen

In den nächsten Wochen werden wir uns damit beschäftigen, wie man Erwachsenen, die sich auffällig verhalten, die Interaktion mit Jugendlichen erschweren kann. Überlegungen sind zum Beispiel, solchen Erwachsenen keine Konten von Jugendlichen vorzuschlagen, ihnen keinen Content von Jugendlichen in Reels oder Explore zu zeigen oder ihre Kommentare in öffentlichen Beiträgen von Jugendlichen automatisch zu verbergen.

Jugendliche sollten ihre Konten privat halten

Ein privates Konto bietet Teenagern mehr Schutz, da sie besser kontrollieren können, wer ihre Inhalte sehen und mit ihnen interagieren darf. Wir haben vor Kurzem für Personen unter 18 Jahren einen neuen Schritt bei der Registrierung eingeführt. Er gibt ihnen die Möglichkeit, zwischen einem öffentlichen und einem privaten Konto zu wählen. Unser Ziel ist es, junge Nutzer von einem privaten Konto zu überzeugen. Dazu klären wir sie über die Unterschiede der beiden Kontoarten auf.

Wir wissen, dass öffentliche Konten für junge Menschen wie angehende Creator, Schauspielerinnen oder Sportler äußerst wichtig sind. Sie können sich daher auch für ein öffentliches Konto entscheiden, aber erst nachdem sie sich über die verschiedenen Optionen informiert haben. Entscheidet sich ein Jugendlicher bei der Registrierung gegen ein privates Konto, erhält er später eine zusätzliche Benachrichtigung, in der wir ihn an die Vorteile eines privaten Kontos erinnern und ihm empfehlen, seine Einstellungen zu überprüfen. Das ist nur ein erster Schritt. Wir prüfen noch weitere Maßnahmen, um junge Menschen auf Instagram zu schützen. Dabei denken wir beispielsweise an zusätzliche Privatsphäre-Einstellungen für junge Nutzer. In den kommenden Monaten werden wir mehr dazu bekanntgeben.

„Die Einführung von Privatsphäre-Einstellungen für Jugendliche auf Instagram ist eine gute Sache. Wir wissen, dass sich einige junge Leute bewusst für ein öffentliches Profil entscheiden. Mit diesem Update haben Jugendliche mehr Kontrolle: Wenn sie eine öffentlichere Präsenz haben möchten, erfordert dies eine bewusste Entscheidung. Allein diese Bewusstmachung ist ein wichtiger pädagogischer Schritt. Diese Änderung gilt für neue Nutzer. Wir müssen aber auch bestehende Nutzer für die verschiedenen Privatsphäre-Optionen sensibilisieren.“

Will Gardner, CEO, Childnet International

Neue Ressourcen für Eltern und Teenager

Wir möchten Eltern von Teenagern praktische Informationen an die Hand geben, damit Instagram für ihre Kinder ein sicherer und positiver Ort bleibt. In den USA haben wir dafür zusammen mit The Child Mind Institute und ConnectSafely einen neuen Leitfaden für Eltern veröffentlicht. Er gibt einen Überblick über unsere neuesten Sicherheitsfunktionen und Privatsphäre-Einstellungen und enthält Tipps und Gesprächsideen, um mit den eigenen Kindern über gesundes Onlineverhalten zu sprechen. Diesen aktualisierten Leitfaden haben wir gemeinsam mit Jugendschutz-Experten auch in anderen Ländern veröffentlicht, unter anderem in Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, Japan, Mexiko und Singapur. Weitere Länder folgen in Kürze. Neben diesen aktualisierten Versionen gibt es auch weiterhin unsere vorhandenen Leitfäden für Eltern, die sich an Eltern im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien richten. Sie wurden ebenfalls zusammen mit Sicherheitsexperten aus diesen Ländern verfasst.

„Instagram kann jungen Menschen die Möglichkeit geben, stärkere Verbindungen aufzubauen, ihre sozialen Fähigkeiten zu entwickeln und Halt und Unterstützung in verschiedenen Communitys zu finden. Es ist wichtig, dass Teenager und ihre Eltern Hinweise erhalten, wie sie ihre Zeit auf der Plattform sinnvoll, sicher und bewusst gestalten können. Unser neuer Leitfaden für Eltern gibt einen Überblick darüber, wie Eltern von Teenagern ihre Kinder bei der Verwendung von Social Media begleiten können.“

Lucy Thomas,Mitbegründerin und Co-CEO, PROJECT ROCKIT

Instagram Account Privacy interface showing how to switch between Private & Public settings
Instagram Account Privacy interface showing how to switch between Private & Public settings
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Instagram soll für alle eine sichere und positive Umgebung bieten. Mit diesen Updates möchten wir junge Menschen auf unserer Plattform noch besser schützen. Unsere Teams für Jugendschutz arbeiten unermüdlich an neuen Technologien, um unangemessene Interaktionen zwischen Erwachsenen und Teenagern weiter einzudämmen.

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